Games in der Cloud speichern 15. Oktober 2012 von John Weitzmann

Games speichern: Worum geht es?

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Um von überall und jeder Art von Endgerät aus dasselbe Spiel spielen zu können, dient die Cloud also auch als spezialisierter Speicher. Aber welche rechtlichen Probleme kann es rund um das Speichern der eigentlichen Spiele (-dateien) in der Cloud und das Speichern von Spielständen und Nutzerdaten geben? Und welchen rechtlichen Status haben „virtuelle Gegenstände“ in Spielen?

Eine der wichtigsten Funktionen von Cloud-Systemen ist die Speicherung von Dateien. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn lokale Speichermedien wie Festplatten, CDs, DVDs kaputt gehen oder abhanden kommen, stellen in der Cloud gespeicherte Dateien einen gleichwertigen Ersatz dar. Die Frage dabei ist: Darf man Spiele überhaupt zur Sicherheit in der Cloud speichern? Mehr dazu im Text „Urheberrechtliche Fragen beim Speichern von Games“.

Spielstände und Nutzerdaten in der Cloud

Viele Spiele bieten heutzutage Vernetzungsfunktionen (weltweite Bestenlisten, Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen über das Internet usw.). Manche Spiele lassen sich lokal nur während einer dauerhaft aufrecht erhaltenen Verbindung zu einem Spiele-Server des Herstellers spielen. Beim Cloud-Gaming werden Spiele, die eigentlich für lokale Installation konzipiert sind, auf Cloud-Geräten eines Dienstleisters laufen gelassen. Echte Online-Spiele laufen sogar komplett in der Cloud ab. In all diesen Fällen werden Nutzer-Accounts verwendet und entsprechend persönliche Daten, Berechtigungen und Spielstände des jeweiligen Nutzers in der Cloud gespeichert. Was dazu rechtlich gilt, steht unter „Datenschutz beim Spielen in der Cloud“.

Virtuelle Gegenstände für echtes Geld

Ein selten beachteter Aspekt sind online gespeicherte Spielstände und virtuelle Gegenstände, um die herum ganze virtuelle Wirtschaftssysteme entstanden sind. Gerade bei kostenpflichtigen Spielen hat ein Nutzer nach einer Weile oft einiges an nicht-virtuellem Geld bezahlt, um im Spiel weiterzukommen und sich mit virtuellen Spielgegenständen auszustatten. Was aber, wenn der Spiele-Anbieter pleite geht oder die Spielregeln ändert? Mehr dazu im Text „Virtuelle Gegenstände“.

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